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Aktive Mannschaft
Unsere aktive Mannschaft, das heißt der Teil der Mitglieder die zu Einsätzen ausrücken, besteht aus etwa 80-90 Mitgliedern im Alter von 18-63 Jahren.
Hinzu kommen etwa 10-15 Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren, die ebenfalls mit ausrücken, sobald sie das 16. Lebensjahr vollendet und die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.
Vom fest angestellten Gerätewart abgesehen, arbeiten sämtliche Mitglieder ehrenamtlich, das heißt unentgeltlich. Ob Auszubildender, Handwerker, Kaufmann oder Ingenieur, jeder verdient seinen Lebensunterhalt mit einen "normalen" Beruf. Die Mitgliedschaft in einer freiwilligen Feuerwehr ist Berufung, vielleicht ein Hobby, in jedem Fall aber eine sinn- und verantwortungsvolle Aufgabe.
Alle Aktiven tragen einen Funkwecker ("Piepser") bei sich, über den sie von der Feuerwehreinsatzzentrale im Landratsamt München alarmiert werden. Ob bei der Arbeit, beim Abendessen, unter der Dusche oder beim Einkaufen - jeder ist Rund um die Uhr auf Abruf, feste Schichten wie bei einer Berufsfeuerwehr gibt es nicht.
Aktive Mitglieder sind in der Regel sowohl Mitglieder der Institution Feuerwehr ("Technik" mit dem Kommandanten als Leiter), als auch des Feuerwehrvereins (mit dem Vorsitzenden als Leiter).

Führungsstruktur
Leiter der Feuerwehr ist der Kommandant. Er wird zusammen mit seinem Stellvertreter für sechs Jahre von der aktiven Mannschaft gewählt. Die Aufgaben der Kommandanten beschränken sich nicht nur auf die Einsatzleitung. Vielmehr teilen sie sich einen richtigen Bürojob: Haushaltsplanungen, Umsetzung neuer Richtlinien und Vorschriften, Ausbildungs- und Einsatzplanung, Zusammenarbeit mit der Gemeinde und anderen Behörden oder Organisationen - all das sind Aufgaben, die sie "nebenbei" erledigen.
Den Kommandanten unterstellt sind die Gruppenführer. Sie leiten im Einsatz eine Löschgruppe mit bis zu acht Einsatzkräften. Daneben planen sie Übungen und wirken aktiv an der Ausbildung mit.
Aber nicht nur die Führungsriege kümmert sich um das "Tagesgeschäft" der Feuerwehr. Viele weitere lassen ihre beruflich oder anderweitig erworbenen Kenntnisse einfließen. So kann ein Großteil der anfallenden Arbeiten erledigt werden, ohne dass dabei kostspielige, externe Fachkräfte nötig sind.

Frauen in der Feuerwehr
Zwar ist der Großteil der Einsatzkräfte nach wie vor männlich, trotzdem gehören Frauen schon lange zu unserer "Mannschaft". Sie übernehmen nach ihren Möglichkeiten die gleichen Aufgaben wie ihre männlichen Kollegen, oder üben verantwortungsvolle Funktionen aus. Viele von Ihnen sind bereits seit Jahren dabei und fest im Team verwurzelt.

Studenten der Universität der Bundeswehr
Eine Besonderheit stellt in Neubiberg die Universität der Bundeswehr (UniBW) dar: Zahlreiche Studenten, die ihre Studienzeit an der UniBW verbringen, sind Mitglieder der Feuerwehr ihres Heimatorts und möchten diese Tätigkeit während ihres mehrjährigen Aufenthalts in Neubiberg fortführen. Sie engagieren sich in den Feuerwehren Neu- oder Unterbiberg und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Tagesalarm-Sicherheit. Während ein Großteil der Mannschaft tagsüber in der Münchner Innenstadt arbeitet und sehr weite Anfahrtswege hätte, sind sie vor Ort und erhöhen dadurch die Einsatzstärke.